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Lyf Installation
2017 - 2020
Lyf ist eine mehrteilige Arbeit über ein inneres Zwiegespräch.
Ausgangspunkt war die Frage, was das „Ich“ eigentlich ist –
ob es ein fester Kern ist
oder etwas, das sich bewegt.
Im Raum stehen zwei Figuren.
Beide ohne Gesicht.
Die eine ruhig, fast unbeweglich.
In Schichten gehüllt.
Sie sagt nichts – und steht für etwas,
das nicht erklärt werden muss.
Die andere Figur ist näher am Körper.
Suchend, fragmentiert,
überlagert mit Material, Mustern, Schmuck.
Es wirkt wie Schutz.
Zwischen beiden entsteht ein Dialog.
Nicht laut, sondern präzise.
Das begleitende Gedicht ist Teil dieses Austauschs:
ein Wechsel zwischen Loslassen und Zulassen,
zwischen Widerstand und Vertrauen.
Der Raum wird zur dritten Instanz.
Zum Ort, in dem dieser Dialog stattfindet.
Und zur Position des Betrachters,
der nicht außen steht,
sondern dazwischen.
Die Figuren bleiben anonym.
Nicht, um etwas zu verstecken –
sondern um offen zu lassen,
wo dieser Dialog eigentlich stattfindet.















